Kooperation: Itunes & Youtube 0
Ahh endlich mal wieder in aller Ruhe ein paar Videos schaun dachte ich mir gerade als ich aus der Schule kam. Doch anstatt das Video zu “Through the Eyes of a Child” von Reamonn in Reinform genießen zu dürfen wurde ich Opfer einer Werbeattacke. Genauer gesagt wurde ich ungefragt aufgefordert den Song doch bei Itunes zu kaufen. Dies scheint mir relativ neu zu sein, denn bisher war mir diese Form der Werbung in Musikvideos nicht aufgefallen. Doch seht selbst.
Ausgelöstt wird die Werbeeinblendung durch den kleinen Strich unter der Zeitleiste. Meiner Meinung nach versucht Google durch diese erneute (zusätzliche) Kommerzialisierung von Youtube das ganze Projekt etwas wirtschaftlicher anzugehen. In den letzten Wochen hörte man immer wieder über Änderungen bezüglich der Copyrighthandhabung. Doch nun wurde scheinbar auch im Bereich der Monetarisierung ein besseres Konzept entwickelt. Bisher beschränkte sich die Werbung auf Youtbe ja mehr oder weniger auf den Banner rechts über der Sidebar.
In Kooperation mit Itunes versucht man nun wohl auch in Deutschland Youtube zu einer E-Commerce Plattform zu entwickeln. Dieser Prozess ist in den USA und in England bereits abgeschlossen und scheint dort ganz gut angekommen zu sein. Dort kann man wohl mittlerweile über relevante Anzeigen auf Youtube Dvds und Mp3s kaufen. Die Konversionnsraten sind wohl ziemlich gut, wie auf dem Youtube Blog nachzulesen ist. Verwunderlich ist das meiner Meinung nicht. Fest steht, dass dort noch ziemlich viel Potential ist, was die Monetarisierung angeht. Fraglich ist nur ob das auch zu Gunsten das Internet-Nutzers ist. Aber das bleibt wohl abzuwarten.
Da ich sowieso keine Musik bei Itunes kaufe spricht mich diese Werbeform allerdings kaum an. Und so wird es wohl auch bleiben. Allerdings denke ich, dass Otto-Normal-Internet-Nutzer vielleicht sogar davon profitieren könnte. Was meint ihr?
Außerdem würde mich interessieren ob diese ökonomisch durchaus nachzuvollziehenden Schachzüge auch auf den Stellenabbau und die weniger gute wirtschaftliche Lage des Konzerns zurückzuführen sind.
Grüße
Alexander
