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Linkfänger 0

Geht mal in ein SEO-Forum und fragt wie ihr für euer Keyword auf Platz 1 kommt. In den meisten Fällen dürften die Antworten wie folgt ausfallen:

  • Stell viel guten Content online
  • Bau Links auf (mehr als deine Konkurrenten)

Oftmals werden diese Ratschläge verknüpft indem man sagt: “Schaffe guten Content und deine Besucher werden es dir langfristig mit freiwilligen (den besten :) ) Backlinks danken.” Soweit so gut. Doch ich wage jetzt einfach mal die These, dass man bedeutend mehr Links einfangen kann wenn man seinen Content richtig strukturiert und darauf hinarbeitet.


Wichtig ist schon bei der Erstellung des Contents darauf zu achten, dass Fragen die zum Beispiel in Foren etc. diskutiert werden auf der Seite beantwortet werden. Das kann durch einen Fließtext oder durch eine Auflistung diverser Fakten geschehen (ich denke da grad an Seiten mit Formeln für Schüler/Studenten oder eine Seite mit Kleidungsgrößen). Wenn man diese Unterseiten geschickt auf mögliche Longtail-Keywords optimiert steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzer auf der Suche nach einer in einem Forum gestellten Frage auf eure Website verlinken.


Ich denke so sollte man es anstellen wenn man diesen oft gegebenen Ratschlag befolgen möchte. Vielleicht nichts für eine MFA-Seite aber eine etwas größeres/schönere Affiliate-Seite könnte man doch mit solchen Linkfänger-Unterseiten unterfüttern.


PS: Vermutlich könnt ihr in der Zeit selber mehr Links erzeugen aber ich wollts mal gesagt haben :D Die Möglichkeiten durch solch informativen Content Besucher anzulocken und zum Linken zu bringen sind natürlich von Thema zu Thema unterschiedlich.

Keyword Recherche – Analyse 0

Nov17

Lange nichts mehr geschrieben, aber jetzt bin ich mal wieder in Schreiblaune.

Worum gehts heute?

Ich möchte euch erklären, wie ihr gute Keywords finden könnt, bzw. wie ich meine Keywords recherchiere. Wozu sollte man das tun? Ich suche einerseits Keywords, um später vielleicht gute Domains zu finden, oder um Keywords zu finden auf die ich meine Projekte optimieren kann. Wie ihr sehen könnt, ist es also recht nützlich die nötigen Tools zu kennen um gute Keywords zu finden. Denn ohne Hilfswerkzeuge ist es relativ schwierig herauszufinden ob ein Keyword gut oder schlecht ist.

Meine Strategie für Projekt-Domains:

Ich fange damit an, das Google Keyword-Tool zu bemühen. Doch ohne einen konkreten Begriff kommt man hier nicht weit. Also sucht man sich Oberbegriffe wie zum Beispiel :

  • Wohnen
  • Autos
  • Kredit
  • oder andere

Das nette ist jetzt, dass das Tool nicht nur das eingegebene Wort und die dazugehörenden Infos ausgibt, sondern auch andere themenrelevante Keywords. Und das ist der springende Punkt. Nun sucht man sich andere Phrasen oder Wörter, die viel Suchvolumen haben. Wenn man Lust hat kann man sich auch direkt den geschätzten durchschnittlichen CPC anzeigen lassen, der einem einen etwas genaueren Eindruck von der Stärke eines Begriffes macht.

Natürlich sind bei vielen starken Begriffen auch schon die Keywords aus der zweiten Reihe belegt, allerdings lohnt es sich trotzdem bei interessanten Kombinationen nochmal nachzuprüfen ob noch die passenden Domains frei sind. Es gibt aber noch eine ganze Reihe von freien guten-mittelmäßigen Domain unter .org .net und .info, die sich perfekt für Projekte eignen.

Ob eine Domain frei ist könnt ihr zum Beispiel auf Whois2.org überprüfen. Bleibt aber fürs erste bei den oben genannten Domains, die .de und die .com werden oft schon belegt sein, sind aber natürlich erste Wahl. Die Endungen .biz .eu solltet ihr erstmal vernachlässigen, da sie für Projekte nur bedingt geeignet sind. Von Exoten Endungen wie .asia .me und anderen TLDs solltet ihr auf jeden Fall die Finger lassen. Sie kosten nur mehr als sie euch im Endeffekt einbringen werden.

Gesetzt den Fall eure Domain ist frei, sollte man sich vor dem Registrieren allerdings noch ein paar andere Gedanken machen. Denn wenn man Anfänger ist sind bestimmte Keywords nicht unbedingt zum projektieren geeignet. Um einschätzen zu können wie weit ihr mit einem bestimmten Keyword kommen könnt solltet ihr eine Konkurrenzanalyse machen. (Erstmal nur aus SEO-Sicht)

Wie kann ich sehen wie stark die Konkurrenz ist?

Ich für meinen Teil nutze zur Analyse der Konkurrenz gerne das Firefox-Plugin Seo Quake. Wie man das Plugin in eurem Firefox (hoffe ihr benutzt den, besser wärs) installiert müsst ihr jetzt schon selber herausfinden. Nach der Installation kann es dann auch direkt losgehen.

Ihr solltet jetzt rechts unten in eurem Firefox ein solches graues Symbol sehen:

Klickt einmal auf das Symbol und das Plugin ist aktiviert:

Von nun an seht ihr bei jeder Seite, die ihr besucht ihre SEO Statistiken ebenso wie in den Google Suchergebnissen. Da diese Statistiken für einen Laien wahrscheinlich schwer verständlich sein werden möchte ich euch die einzelnen Punkte mal erklären.

Google PageRank:

Der PageRank einer Webseite wird als erstes angezeigt und symbolisiert in gewisser Weise die Stärke einer Seite auch wenn er nicht immer für eine gute Suchmaschinen-Platzierung spricht. Trotzdem ist der PageRank, welcher von Google selber vergeben wird ein guter Indikator für die SEO der Seite. Der PageRank kann von 0-10 gehen wobei 0 der schlechteste und 10 natürlich der beste PageRank (kurz PR) ist. In dem Falle dieser Website ist ein 4er PageRank, was schon ziemlich gut ist für eine normale Webseite.

Bei Google gelistete Seiten:

Als zweites werden die von Google indexierten Seiten gelistet. Diese geben einen guten Eindruck von der größe der besagt Internetseite. In diesem Fall hat Google 11.000 Unterseiten der Website gelistet, was für einen sehr großen Umfang der Website spricht. Eine kleine Seite kann auch schonmal nur 10 indexierte Seiten haben.

Links auf die Unterseite:

Nun werden die Links, welche speziell auf diese bei Google indexierte Seite zeigen angezeigt. Dabei wird jedoch nicht Google als Referenz genutzt, da dessen Angaben zu den Backlinks nicht so ausführlich sind, sondern es wird auf die Yahoo Datenbank zurückgegriffen. Für das individuelle Ranking der Unterseite ist dieser Punkt also auch von großer Signifikanz für das Ranking.

Links auf die Domain:

Hier werden nunmehr alle Links, die auf die Domain verweisen angezeigt, was für die Gesamtstärke einer Internetseite von großer Bedeutung ist. Mit einem Klick auf das Symbol könnt ihr euch die Quelle der Links übrigens anzeigen lassen und die betreffende Internetseite und dessen Linkstruktur analysieren.

Bei MSN Live Search indexierte Seiten:

Alle Unterseiten der Domain, welche von der MSN Live Suchmaschine erfasst wurden. Gleicht der Funktion von Google und ist weniger aussagekräftig.

Alexa Rank:

Der Alexa Rank gibt Auskunft über die Besucherzahl einer Seite. Bestimmte User haben die sogenannte Alexa Toolbar in ihren Browser integriert. Dadurch kann Alexa bestimmen wie viele Besucher ca. auf die Website kommen. Diese Daten werden in einer Rangliste verarbeitet. Die Positionierung der Webseite in dieser Liste wird mir diesem Teil der SEO Quake Leiste angezeigt.

Alter der Domain:

Das Alter einer Domain wird hier mit dem Datum der Registrierung bzw. der ersten Verwendung durch den Archive.org Service angegeben. Umso älter eine Domain umso mehr Trust hat eine Seite. Das bedeutet, dass alte Seiten besser ranken als neue. Deshalb ist es auch immer wichtig das Alter einer Seite zu kennen.

delicious.com – Bookmarks

Hier werden alle Einträge der Seite in die Datenbank des Social-Bookmark-Dienstes delicious.com angezeigt. Auch dieser Faktor ist mit unter relativ wichtig für die Stärke einer Seite, aber nicht so wichtig wie die anderen Fakten.

Fazit:

Seo Quake ist ein sehr nützliches Tool, mit dem ihr viel über eure eigenen Seiten und über Konkurrenz-Websites erfahren könnt. Bevor ihr also eine Webseite plant macht euch ein Bild eurer potentiellen Konkurrenten, und schätzt ein inwieweit ihr mit den anderen Seite seotechnisch konkurrieren könnt. Es hat keinen Sinn mit einer Seite mi 200.000 Backlinks und PR7 zu konkurrieren wenn ihr keine Erfahrung als SEO habt. So einfach ist das. Deshalb haltet euch für den Anfang erstmal an die weniger starken Keywords. Was für Projekte ihr dann später macht liegt dann wieder in eurer Hand. Plant also nur Projekte die auch eine Chance auf dem Markt haben und denen ihr gewachsen seid.

Verkaufsdomains:

Während es noch einige schöne Projektdomains zur freien Registrierung gibt, so wird die Suche nach freien Domains zum Verkauf allerdings wesentlich schwieriger. Hier erfordert die Suche meiner Meinung nach sehr viel Geschick und ein regelrechtes Gespür für gute Domain. Dieses kann man hier sehr schlecht vermitteln, deshalb sollte man vorher viel lesen und sich eventuell an den Käufen, Registrierungen und Tipps von Profis orientieren. Ich selber würde mich nicht als Profi bezeichnen, aber auch nicht mehr als blutiger Anfänger.

Fangt am besten damit an eure Erwartungen runterzuschrauben, denn es sind bereits so viele gute, mittlere und schlechte Domain registriert, dass ihr es schwer haben werdet noch ein paar Schätzchen für den Verkauf zu finden. Auch solltet ihr euch von vier- bis sechsstelligen Verkaufspreisen für den Anfang verabschieden. Manchmal muss man Monate oder Jahre auf den richtigen Käufer warten, da sich in vielen Teilen der Wirtschaft immer noch nicht die Notwendigkeit einer generischen Domain rumgesprochen hat.

Ein paar Kriterien für eine gute Endkundendomain:

  • deutsches Keyword unter .de
  • Service, Dienstleistung oder Produkt als Keyword
  • generisch (!)
  • keine Fantasie Begriffe
  • populärer Begriff (auto=gut, automobil=schlechter)
  • Bindestriche nur wenn es Sinn macht das Wort zu trennen
  • verzichtet auch Zahlen und unnötige Sonderzeichen dort wo sie nicht hingehören
  • keine Markenrechte verletzen

Informiert euch am besten auch direkt über die Branche und das Keyword, checkt Google-Treffer und Abfragen. Wenn all diese Punkte zu einem zufriedenstellenden Ergebnis führen, dann (und nur dann) solltet ihr für den Anfang eine Registrierung in Betracht ziehen. Sonst seid ihr sehr schnell sehr viel Geld los.

Zu anderen TLDs und Zukunftsdomains möchte ich jetzt nicht so weit ausholen. Dafür habe ich ja noch ausreichend Gelegenheit.

Projekte auf Nischenkeywords auslegen:

Wie anfangs bereits beschrieben, kann man natürlich auch  gute Projekte auf bestimmte Nischenkeys hin optimieren, sodass sie zusätzlich zum Traffic über das Hauptkeyword auch noch Traffic über das Nischenkeyword bekommen. Ein typisches Beispiel ist ein Blog. Man schreibt und schreibt und schreibt und befindet sich irgendwann für bestimmte Begriffe auf die man hingearbeitet hat ganz oben in den SERPs. Nun hat man eine mehr oder weniger starke Seite und möchte zusätzlich noch mehr Besucher auf die Website bekommen.

Man kann diese Nischenkeywords am besten über das Keyword-Tool von Google suchen. Dort gibt man sein Hauptkeyword ein und durchsucht die Suchergebnisse nach Keys mit wenig Mitbewerberdichte und vierstelligen Abfragewerten (im Idealfall, für größere Seiten kann man auch bessere Keywords als Nischenkeywords aussuchen). Dann schreibt man einen Blogpost über besagtes Thema, mit welchem ihr dann langsam aber sicher auf die erste Seite bei Google kommen werdet. Und schon habt ihr zusätzlich Besucher gewonnen. Natürlich kommt es auch hier auf das Keyword und die Stärke eurer Unterseite an. Am besten setzt ihr gleich ein paar Links auf die Unterseite, so rankt ihr schneller für euer Nischenkeyword.

Ich hoffe dieser Beitrag ist euch eine Hilfe. Ich würde mich sehr über Feedback freuen.

In diesem Sinne noch einen schönen Abend.

Grüße Alexander

Projektplanung des kleinen Mannes. 2

Okt23

Da bin ich wieder mit einem neuen Beitrag. Diesmal möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die bei der Planung eines kleinen bis mittleren Projektes zu beachten sind. Sagen wir, ihr möchtet eine simple Contentseite machen, im Stile einer http://eissorten.org, welche euch einmal ein paar Euros im Monat von alleine einspielen soll. Wie ihr seht gehe ich von einer relativ kleinen Seite aus, auch wenn sich die meisten Prinzipien einfach auf größere Websites übetragen lassen.

Wie finde ich ein gutes Keyword?

Am besten benutzt ihr das Google Keyword Tool, welches euch das Suchvolumen für einen bestimmten Begriff schätzt. Probiert halt einfach mal ein paar gängige Begriffe aus, und such euch eine passende Domain. Im Idealfall habt ihr dann bald einen Begriff herausgearbeitet, bei dem einer der folgenden Top-Level-Domains frei ist:

  • de
  • com
  • org/net
  • info

Diese Reihefolge ist bewusst gewählt und zeigt euch wie ich die unterschiedlichen TLDs einschätze. Falls ihr könnt nehmt natürlich die .de Domain, da diese in Deutschland am meisten verbreitet ist. Allerdings sind bei Keywords mit gutem Suchvolumen oftmals schon die .de und .com belegt. Deshalb muss man oft auf .org .net oder .info Domains zurückgreifen, was nicht unbedingt ein Nachteil seien muss. Also macht eure Entscheidung nicht an der TLD fest. Und behaltet die Bedeutung und die Assoziationen, die mit den TLDs verknüpft sind, im Auge.

  • .de = Deutsch, Allgemein bekannt
  • .com = international, auch sehr bekannt
  • .org = Organisation, weniger bekannt, mutmaßlich bei Suchmaschinen bevorzugt
  • .net = Internet Allgemein
  • .info = Informationen

Eine Entertainmentseite sollte man zum Beispiel nicht auf einer .info TLD laufen lassen, da es thematisch nicht passt und den Wiedererkennungswert eurer Seite mindert.

Behaltet eure Möglichkeiten im Auge

Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, das ihr echt eine echt schöne Domain mit einem sehr guten Key finden konntet. Was nun? Die Konkurrenz schläft nicht und deshalb gilt es sich vor einem Projekt auch mal die potentiellen Konkurrenten anzuschauen. Wenn ihr schon seht, dass die ersten 20 Seiten jeweils 5000 Backlinks und PR 5 haben, dann müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr jede Menge SEO betreiben müsst um dort nach oben zu kommen. Wenn ihr das nicht könnt, dann überlegt euch ein anderes Key, und verkauft die Domain. Euer Erfolg steht und fällt also auch mit den Mitbewerbern und euren Möglichkeiten.

Wieviel Geld könnt ihr investieren, was könnt ihr selber machen und wieviel werdet ihr ungefähr mal einnehmen mit eurer Seite? Diese Fakten sollten in einem sinnvollen Zusammenhand stehen, sodass ihr keine unangenehmen finanziellen Überraschungen erlebt.

Kosten die entstehen können:

  • Hosting/Domain
  • Design
  • CMS/Umsetzung der Seite
  • Lizenzfreie Bilder
  • Texte
  • Linkaufbau
  • AdWords (?)

Webdesign

Wenn ihr nicht selber designen könnt, dann müsst ihr einen möglichst günstigen Webdesigner finden, wobei ihr allerdings auch an die Qualität eurer Seite denken solltet. Ein vernünftiges Webdesign von einem Freiberufler/Schüler/Studenten kostet euch je nach Aufwand zwischen 100-400€ (grob geschätzt, keine Gewähr, abhängig davon was ihr wirklich benötigt). Wie bereits erwähnt solltet ihr allerdings mehr auf die Fähigkeiten das Designers, als auf seine Preise schauen. Eine Agentur zu beauftragen lohnt sich für kleinere Projekte meiner Meinung nach kaum, weshalb ich euch empfehle nach talentierten Schülern oder Studenten Ausschau zu halten. Diese bieten zu günstigeren Preisen teilweise sehr schöne Webdesigns an.

Für eine kleine Website kann man auch schonmal zu einem sog. Free-Template greifen, welches man umsonst aus dem Netz laden kann. Allerdings solltet ihr euch überlegen welche Außenwirkung das hat und ob das Benutzer stören könnte. Bei Internetaffinen Usern würde ich nicht auf ein Free-Template setzen, da diese es in den meisten Fällen als solchen identifizieren können. Daraus folgt, dass euer Projekt ggf. nicht Ernst genommen wird und Besucher unter Umständen nicht zurückkommen.

Betrachtet ein gutes Webdesign also als langfristige Investition in eure Website und als Grundstein für ein erfolgreiches Internetprojekt.

Achtet beim Kauf auf folgendes:

  • Sauber gearbeitet?
  • Wurden eure Wünsche umgesetzt?
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass das Design nicht weiterverkauft wird!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass alle Rechte auf euch übergehen!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass der Verkäufer alle Recht an dem Webdesign besitzt!

Umsetzung des Designs

Nur aus einem Bild wird der Besucher nicht schlau, weshalb man das Webdesign ordnungsgemäß umsetzen muss. Ein Webdesign ist immer nur so gut wie seine Umsetzung, weshalb ihr auch dort sorgfältig seien solltet.

Dinge auf die ihr achten sollt:

  • keine Besucher ausschließen (nierdrige Auflösungen berücksichtigen)
  • Valides Xhtml mit ausgegliederte CSS verlangen
  • Cross-Browser-Kompatibilität sicher stellen

Was erzählt der Freak denn da für nen Mist? :D Jaja für den ein oder anderen klingt das chinesisch, deshalb erklär ichs nochmal kurz. Valider Html “Code” stellt lediglich sicher, dass eure Seite fehlerfrei umgesetzt wurde und Suchmaschinen eure Seite besser lesen können. Neuderdings wird viel darüber diskutiert, wie es kommt, dass viele alte Websites trotz dem miserablen Quellcode gute Rankings haben. Um das zu verstehen muss man einsehen, dass die Validität nur einen sehr geringen Teil des Rankings ausmacht. Ich finde aber man sollte nichts unversucht lassen und außerdem spricht das bei manchem internetaffinen User auch für die Website.

Mit Cross-Browser-Kompatibilität meine ich, dass die Webseite in allen Browsern gleich aussieht. Dies ist nämlich nicht immer gewährleistet. Viele Webbrowser interpretieren den Quellcode unterschiedlich, weshalb man bei einer Umsetzung sein Webdesign in verschiedenen Browsern testen sollte. Für gewöhnlich reicht es die gängigsten Browser zu berücksichtigen.

  1. Firefox 2 / 3
  2. Internet Explorer 6/7
  3. Opera
  4. Safari
  5. Netscape
  6. Chrome

Schließlich soll jeder Besucher sich auf eurer Webseite wohl fühlen. Schlussendlich bleibt für euch die Entscheidung, wie ihr eure Inhalte verwalten wollt. Dafür gibt es extra Software, die ihr kaufen könnt, oder umsonst downloaden könnt. Eine solche Software nennt man Content-Managment-System, was frei übersetzt Inhaltsverwaltungssystem bedeutet. Damit könnt ihr eure Internetseite im Browser steuern, und habt kaum mit den eigentlichen technischen Dingen zu tun. Je nachdem, was ihr für ein Projekt plant müsst ihr euch für ein bestimmtes CMS entscheiden oder gar ein neues programmieren lassen.

Allerdings müsst ihr egal wie ihr es wendet eure Seite in ein CMS einbetten (anpassen, einpflegen), damit das CMS euer Webdesign als solches erkennt und ihr das Webdesign und das CMS zusammen benutzen könnt. Dies klingt jetzt für den ein oder anderen Fortgeschrittenen ziemlich leihenhaft, aber ich möchte auch technisch nicht so versierten Menschen die Möglichkeit geben das System zu verstehen. Ich halte dies für nötig, da ich auch in Kundengesprächen immer wieder mitbekomme wie wenig manche Menschen über die Funktionsweise einer Internet-Seite wissen.

Technische Grundlagen für diesen Teil:

  • Webspace (zum Testen und später für die Webseite)
  • Html Kenntnisse + CSS Kenntnisse
  • FTP Client zum hochladen der Dateien
  • PHP & Mysql Kenntnisse

Da dies viele von euch wahrscheinlich nicht mitbringen, müsst ihr dort wohl auch auf eine Dienstleistung zurückgreifen. Je nach Qualität und CMS kann eine Anpassung in vernünftigen HTML an ein solche zwischen 100-xxxx € kosten. Dort sind die Qualitätsunterschiede allerdings relativ groß, und auch der Umfang eurer Seite und die erforderten Funktionen beeinflussen den Preis enorm.

Texte und Bilder

Leere Internetseite? Das kann ja nicht funktionieren. Also müssen Inhalte her. Ob das in Form von Bildern, Videos oder Texten ist, ist letztendlich egal, allerdings solltet ihr immer etwas Text für die Suchmaschinen überlassen, sodass diese eure Seite besser einschätzen können. Wenn ihr über Dinge schreibt, von denen ihr Ahnung habt und es euch Spaß macht, dann schreibt eure Texte ruhig selber. Achtet aber etwas auf Rechtschreibung etc., sonst verschreckt ihr noch Besucher :D . Wenn ihr nicht gut schreiben könnt und keine guten Formulierungen usw. parat habt, dann solltet ihr vielleicht auf einen professionellen Texter zurückgreifen. Die Kosten euch zwar wieder Geld, aber guter Content ist immer eine Investition wert. Denn durch guten Content kommen Besucher wieder und es werden freiwillig Links gesetzt, sodass eure Seite langfristig nur profitieren kann.

Auch bei Texten gilt eine angemessene Sprache zu verwenden. Je nach Zielgruppe kann das von “Ey du Besucher” bis “Sehr geehrte Damen und Herren” gehen. Also passt euch an eure Zielgruppe an und liefert mit eurem Inhalt einen Mehrwert fürs Internet. Google und eure Besucher werden es euch danken.

Bei Bildern, die ihr verwendet bitte immer auf die Rechte achten und keinesfalls Bilder aus der Google-Bildersuche benutzen, da dort fast immer irgendein Copyright drauf ist. Dies kann zu empfindlichen Abmahnungen führen, die euch wahrscheinlich um euer Erspartes bringen. Deshalb lieber ein paar Euronen in gute Bilder investieren (istockphoto.com, stockxpert.com, dreamstime.com o.ä)

Wo hostet man seine Websites?

Schwierige Frage mit vielen Antworten. Ich bin mal so frei meinen Hoster: Sysprovide zu empfehlen. Unkompliziert und schnell. Außerdem werden Domains, die bei anderen Hostern liegen umsonst freigeschaltet, was mir sehr gelegen kommt, da ich fast alle meine Domains bei verschiedenen Hostern habe :D . Bisher hatte ich auch noch keine Ausfälle und bin ziemlich zufrieden.

Allerdings haben andere bestimmt noch andere Empfehlungen für einen guten Hoster. Hier gilt aber auch wieder das Gebot: Was nichts kostet ist auch nichts. Ihr mögt darüber lachen, habe ich auch. Aber nachdem ich 2 mal die Erfahrung gemacht habe, dass man sich nicht auf Billiganbieter verlassen kann, habe ich mich entschlossen nur noch dort zu hosten wo Preis und Qualität im Einklang sind.

Wie ich bereits beschrieben habe lohnt es sich allerdings trotzdem seine Domains bei einem anderen Hoster (zum Beispiel Domain-Offensive.de – Gute Preise und guter Support) zu hosten und dann auf sein Webspace-Paket weiterzuleiten.

Dieser Punkt hat mir anfangs lange Kopfzerbrechen bereitet, dabei ist es ziemlich einfach seine Domains vernünftig weiterleiten zu lassen. Kontaktiert den Hoster eurer Domains oder sucht im Admin Control Panel eures Hosters nach der Option: IP/DNS – Weiterleitung. Wenn ihr diese gefunden habt, dann müsst ihr dort die Ip-Adresse eurer Domain eintragen.

Wie man die herausfindet? Relativ einfach.Drückt in eurem Windows PC auf Start -> Ausführen -> Tippt “cmd” in das Feld.

Dann tippt ihr folgendes in die schwarze Box:  ping domain.de

Wobei ihr für “domain.de” natürlich eure eigenen Domain eintragt. Dann könnt ihr die IP-Adresse (markierter Bereich) ablesen. Diese Ip-Adresse könnt ihr dann in eurem Interface eintragen oder eurem Hoster per Mail mitteilen, dass ihr eine DNS-Weiterleitung auf diese IP-Adresse wünscht. In den meisten Fällen ist dies umsonst und manchmal muss man noch ein Fax schicken oder ähnliches. Wenn man es dann aber einmal geschafft hat kann man frisch und munter ans Werk gehen.

Wie man seine Seite bekannt macht und Besucher auf seine Internetseite bekommt erkläre ich in weiteren Artikeln, also bleibt gespannt und lest fleißig meine Beiträge.

Liebe Grüße

Alexander

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