Tag domain

Whois2.org – Whois-Abfrage 0

Sep11

Man merkt erst was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist. So lautet ein bekanntes Sprichwort. So ging es auch mir in den letzten Wochen. Ich nutzte bis vor kurzem ausschließlich www.whois2.org für meine Domain-Recherchen. Das Prinzip der Seite ist denkbar einfach und genauso gestaltet sich auch die Abfrage. Durch komfortable Umformung von Bindestrich und IDN-Domains macht das Suchen erst richtig Spaß. Auch das Whois und die Seiten auf den belegten Domains lassen sich unkompliziert aufrufen.

Damit hat sich whois2.org zu meinem Lieblingsabfragedienst gemausert :) und da geht es wohl nicht nur mir so, auch andere Domainer nutzen den Dienst exzessiv.Das liegt vor allem daran, dass der bzw die Betreiber der Seite anerkannte Mitglieder der Domainer Community sind und mit ihrem Namen dafür sorgen, dass bei der Abfrage auch alles mit rechten Dingen zugeht.

Doch in den letzten Wochen war der Dienst nicht erreichbar auf Grund einer DOS-Attacke, welche die Server komplett lahmgelegt hatte. Welch ein Glück, dass die Seite nun wieder online ist. Nachdem ich in den letzten Tagen alle Abfragen über Domainprovider.de getätigt habe werde ich nun wieder Whois2 nutzen, denn die Website ist wesentlich simpler und spricht mich damit ähnlich mehr an wie Google im Gegensatz zu Yahoo.

Da ich mir gar nicht bewusst war wie nützlich dieser Dienst ist möchte ich mich hier mal für den tollen Service bedanken und hoffe ich konnte dem ein oder anderen einen neuen Lieblings-Domain-Abfrage-Service vermitteln.

Adsense auf Parkingseiten?! 2

Dez20

Schon seit einigen Tagen wird fleißig über das Vorhaben von Google diskutiert, ihr Adsense Programm nun auch auf Parkingseiten zu erlauben. Vor allem der Fakt, dass Google in der Vergangenheit aktiv gegen sogenannte MFA ( Made for Adsense ) vorgegangen ist, hinterlässt bei den meisten einen etwas bitteren Nachgeschmack. Parkingseiten sind nunmal nichts anderes als reine MFA-Seiten vollgekleistert mit Werbung. Wenn Google seiner Linie im Kampf für den User und die Adwords Kunden treu geblieben wäre, so würden sie Adsense jedenfalls nicht auf Parkingseiten erlauben. Es scheint halt mal wieder um das liebe Geld zu gehen. Wenn gute Domainer mit ihrem Portfolio 7-stellige € Beträge verdienen können, dann ist Google natürlich mit dabei wenn es darum geht sich eine dicke Scheibe vom Kuchen abzuschneiden.

Doch bietet Adsense auf Parkingseiten nicht auch Vorteile? Einerseits gibt es viele Domainer die diese neue Regelung begrüßen werden. Immerhin verspricht man sich im Allgemeinen höhere Klickpreise als bei den etablierten Anbietern wie Sedo oder Namedrive. Diese Anbieter waren bis vor kurzem noch Großkunden bei Google und werden jetzt eiskalt übergangen.  Gerade durch diesen Umstand scheint es, dass noch einige Fragen geklärt werden müssen. Wie sich das ganze entwickelt, und wann die vorerst nur für Nordamerika angekündigten Änderungen in den Adsenserichtlinien auch in Europa eingeführt werden bleibt abzuwarten.

Wer profitiert?

  • Domainer (höhere Klickpreise)
  • Google (mehr Klicks, keine Zwischenhändler mehr zwischen Ihnen und den Domainern)

Wer “leidet”?

  • Parkinganbieter
  • User (keine Userfreundlichen Seiten, kein Content)
  • Adwords Kunden (? = bleibt anzuwarten, aber die Themenrelevanz von Type-In Besuchern halte ich nicht für gleichwertig mit Googlebesuchern, die gezielt auf eine Anzeige klicken. Beim Parking klicken manche ja schon mangels Alternativen auf die Anzeigen. Dadurch könnten Publisher letztendlich mehr Geld verlieren als sie wieder hereinbekommen. Aber das bleibt wie bereits erwähnt abzuwarten)

Interessante Sache, die sicher noch einiges an Diskussionsstoff bietet, vor allem wenn wir in Europa auch mitmachen dürfen.

Grüße

Alexander

Projektplanung des kleinen Mannes. 2

Okt23

Da bin ich wieder mit einem neuen Beitrag. Diesmal möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die bei der Planung eines kleinen bis mittleren Projektes zu beachten sind. Sagen wir, ihr möchtet eine simple Contentseite machen, im Stile einer http://eissorten.org, welche euch einmal ein paar Euros im Monat von alleine einspielen soll. Wie ihr seht gehe ich von einer relativ kleinen Seite aus, auch wenn sich die meisten Prinzipien einfach auf größere Websites übetragen lassen.

Wie finde ich ein gutes Keyword?

Am besten benutzt ihr das Google Keyword Tool, welches euch das Suchvolumen für einen bestimmten Begriff schätzt. Probiert halt einfach mal ein paar gängige Begriffe aus, und such euch eine passende Domain. Im Idealfall habt ihr dann bald einen Begriff herausgearbeitet, bei dem einer der folgenden Top-Level-Domains frei ist:

  • de
  • com
  • org/net
  • info

Diese Reihefolge ist bewusst gewählt und zeigt euch wie ich die unterschiedlichen TLDs einschätze. Falls ihr könnt nehmt natürlich die .de Domain, da diese in Deutschland am meisten verbreitet ist. Allerdings sind bei Keywords mit gutem Suchvolumen oftmals schon die .de und .com belegt. Deshalb muss man oft auf .org .net oder .info Domains zurückgreifen, was nicht unbedingt ein Nachteil seien muss. Also macht eure Entscheidung nicht an der TLD fest. Und behaltet die Bedeutung und die Assoziationen, die mit den TLDs verknüpft sind, im Auge.

  • .de = Deutsch, Allgemein bekannt
  • .com = international, auch sehr bekannt
  • .org = Organisation, weniger bekannt, mutmaßlich bei Suchmaschinen bevorzugt
  • .net = Internet Allgemein
  • .info = Informationen

Eine Entertainmentseite sollte man zum Beispiel nicht auf einer .info TLD laufen lassen, da es thematisch nicht passt und den Wiedererkennungswert eurer Seite mindert.

Behaltet eure Möglichkeiten im Auge

Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, das ihr echt eine echt schöne Domain mit einem sehr guten Key finden konntet. Was nun? Die Konkurrenz schläft nicht und deshalb gilt es sich vor einem Projekt auch mal die potentiellen Konkurrenten anzuschauen. Wenn ihr schon seht, dass die ersten 20 Seiten jeweils 5000 Backlinks und PR 5 haben, dann müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr jede Menge SEO betreiben müsst um dort nach oben zu kommen. Wenn ihr das nicht könnt, dann überlegt euch ein anderes Key, und verkauft die Domain. Euer Erfolg steht und fällt also auch mit den Mitbewerbern und euren Möglichkeiten.

Wieviel Geld könnt ihr investieren, was könnt ihr selber machen und wieviel werdet ihr ungefähr mal einnehmen mit eurer Seite? Diese Fakten sollten in einem sinnvollen Zusammenhand stehen, sodass ihr keine unangenehmen finanziellen Überraschungen erlebt.

Kosten die entstehen können:

  • Hosting/Domain
  • Design
  • CMS/Umsetzung der Seite
  • Lizenzfreie Bilder
  • Texte
  • Linkaufbau
  • AdWords (?)

Webdesign

Wenn ihr nicht selber designen könnt, dann müsst ihr einen möglichst günstigen Webdesigner finden, wobei ihr allerdings auch an die Qualität eurer Seite denken solltet. Ein vernünftiges Webdesign von einem Freiberufler/Schüler/Studenten kostet euch je nach Aufwand zwischen 100-400€ (grob geschätzt, keine Gewähr, abhängig davon was ihr wirklich benötigt). Wie bereits erwähnt solltet ihr allerdings mehr auf die Fähigkeiten das Designers, als auf seine Preise schauen. Eine Agentur zu beauftragen lohnt sich für kleinere Projekte meiner Meinung nach kaum, weshalb ich euch empfehle nach talentierten Schülern oder Studenten Ausschau zu halten. Diese bieten zu günstigeren Preisen teilweise sehr schöne Webdesigns an.

Für eine kleine Website kann man auch schonmal zu einem sog. Free-Template greifen, welches man umsonst aus dem Netz laden kann. Allerdings solltet ihr euch überlegen welche Außenwirkung das hat und ob das Benutzer stören könnte. Bei Internetaffinen Usern würde ich nicht auf ein Free-Template setzen, da diese es in den meisten Fällen als solchen identifizieren können. Daraus folgt, dass euer Projekt ggf. nicht Ernst genommen wird und Besucher unter Umständen nicht zurückkommen.

Betrachtet ein gutes Webdesign also als langfristige Investition in eure Website und als Grundstein für ein erfolgreiches Internetprojekt.

Achtet beim Kauf auf folgendes:

  • Sauber gearbeitet?
  • Wurden eure Wünsche umgesetzt?
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass das Design nicht weiterverkauft wird!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass alle Rechte auf euch übergehen!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass der Verkäufer alle Recht an dem Webdesign besitzt!

Umsetzung des Designs

Nur aus einem Bild wird der Besucher nicht schlau, weshalb man das Webdesign ordnungsgemäß umsetzen muss. Ein Webdesign ist immer nur so gut wie seine Umsetzung, weshalb ihr auch dort sorgfältig seien solltet.

Dinge auf die ihr achten sollt:

  • keine Besucher ausschließen (nierdrige Auflösungen berücksichtigen)
  • Valides Xhtml mit ausgegliederte CSS verlangen
  • Cross-Browser-Kompatibilität sicher stellen

Was erzählt der Freak denn da für nen Mist? :D Jaja für den ein oder anderen klingt das chinesisch, deshalb erklär ichs nochmal kurz. Valider Html “Code” stellt lediglich sicher, dass eure Seite fehlerfrei umgesetzt wurde und Suchmaschinen eure Seite besser lesen können. Neuderdings wird viel darüber diskutiert, wie es kommt, dass viele alte Websites trotz dem miserablen Quellcode gute Rankings haben. Um das zu verstehen muss man einsehen, dass die Validität nur einen sehr geringen Teil des Rankings ausmacht. Ich finde aber man sollte nichts unversucht lassen und außerdem spricht das bei manchem internetaffinen User auch für die Website.

Mit Cross-Browser-Kompatibilität meine ich, dass die Webseite in allen Browsern gleich aussieht. Dies ist nämlich nicht immer gewährleistet. Viele Webbrowser interpretieren den Quellcode unterschiedlich, weshalb man bei einer Umsetzung sein Webdesign in verschiedenen Browsern testen sollte. Für gewöhnlich reicht es die gängigsten Browser zu berücksichtigen.

  1. Firefox 2 / 3
  2. Internet Explorer 6/7
  3. Opera
  4. Safari
  5. Netscape
  6. Chrome

Schließlich soll jeder Besucher sich auf eurer Webseite wohl fühlen. Schlussendlich bleibt für euch die Entscheidung, wie ihr eure Inhalte verwalten wollt. Dafür gibt es extra Software, die ihr kaufen könnt, oder umsonst downloaden könnt. Eine solche Software nennt man Content-Managment-System, was frei übersetzt Inhaltsverwaltungssystem bedeutet. Damit könnt ihr eure Internetseite im Browser steuern, und habt kaum mit den eigentlichen technischen Dingen zu tun. Je nachdem, was ihr für ein Projekt plant müsst ihr euch für ein bestimmtes CMS entscheiden oder gar ein neues programmieren lassen.

Allerdings müsst ihr egal wie ihr es wendet eure Seite in ein CMS einbetten (anpassen, einpflegen), damit das CMS euer Webdesign als solches erkennt und ihr das Webdesign und das CMS zusammen benutzen könnt. Dies klingt jetzt für den ein oder anderen Fortgeschrittenen ziemlich leihenhaft, aber ich möchte auch technisch nicht so versierten Menschen die Möglichkeit geben das System zu verstehen. Ich halte dies für nötig, da ich auch in Kundengesprächen immer wieder mitbekomme wie wenig manche Menschen über die Funktionsweise einer Internet-Seite wissen.

Technische Grundlagen für diesen Teil:

  • Webspace (zum Testen und später für die Webseite)
  • Html Kenntnisse + CSS Kenntnisse
  • FTP Client zum hochladen der Dateien
  • PHP & Mysql Kenntnisse

Da dies viele von euch wahrscheinlich nicht mitbringen, müsst ihr dort wohl auch auf eine Dienstleistung zurückgreifen. Je nach Qualität und CMS kann eine Anpassung in vernünftigen HTML an ein solche zwischen 100-xxxx € kosten. Dort sind die Qualitätsunterschiede allerdings relativ groß, und auch der Umfang eurer Seite und die erforderten Funktionen beeinflussen den Preis enorm.

Texte und Bilder

Leere Internetseite? Das kann ja nicht funktionieren. Also müssen Inhalte her. Ob das in Form von Bildern, Videos oder Texten ist, ist letztendlich egal, allerdings solltet ihr immer etwas Text für die Suchmaschinen überlassen, sodass diese eure Seite besser einschätzen können. Wenn ihr über Dinge schreibt, von denen ihr Ahnung habt und es euch Spaß macht, dann schreibt eure Texte ruhig selber. Achtet aber etwas auf Rechtschreibung etc., sonst verschreckt ihr noch Besucher :D . Wenn ihr nicht gut schreiben könnt und keine guten Formulierungen usw. parat habt, dann solltet ihr vielleicht auf einen professionellen Texter zurückgreifen. Die Kosten euch zwar wieder Geld, aber guter Content ist immer eine Investition wert. Denn durch guten Content kommen Besucher wieder und es werden freiwillig Links gesetzt, sodass eure Seite langfristig nur profitieren kann.

Auch bei Texten gilt eine angemessene Sprache zu verwenden. Je nach Zielgruppe kann das von “Ey du Besucher” bis “Sehr geehrte Damen und Herren” gehen. Also passt euch an eure Zielgruppe an und liefert mit eurem Inhalt einen Mehrwert fürs Internet. Google und eure Besucher werden es euch danken.

Bei Bildern, die ihr verwendet bitte immer auf die Rechte achten und keinesfalls Bilder aus der Google-Bildersuche benutzen, da dort fast immer irgendein Copyright drauf ist. Dies kann zu empfindlichen Abmahnungen führen, die euch wahrscheinlich um euer Erspartes bringen. Deshalb lieber ein paar Euronen in gute Bilder investieren (istockphoto.com, stockxpert.com, dreamstime.com o.ä)

Wo hostet man seine Websites?

Schwierige Frage mit vielen Antworten. Ich bin mal so frei meinen Hoster: Sysprovide zu empfehlen. Unkompliziert und schnell. Außerdem werden Domains, die bei anderen Hostern liegen umsonst freigeschaltet, was mir sehr gelegen kommt, da ich fast alle meine Domains bei verschiedenen Hostern habe :D . Bisher hatte ich auch noch keine Ausfälle und bin ziemlich zufrieden.

Allerdings haben andere bestimmt noch andere Empfehlungen für einen guten Hoster. Hier gilt aber auch wieder das Gebot: Was nichts kostet ist auch nichts. Ihr mögt darüber lachen, habe ich auch. Aber nachdem ich 2 mal die Erfahrung gemacht habe, dass man sich nicht auf Billiganbieter verlassen kann, habe ich mich entschlossen nur noch dort zu hosten wo Preis und Qualität im Einklang sind.

Wie ich bereits beschrieben habe lohnt es sich allerdings trotzdem seine Domains bei einem anderen Hoster (zum Beispiel Domain-Offensive.de – Gute Preise und guter Support) zu hosten und dann auf sein Webspace-Paket weiterzuleiten.

Dieser Punkt hat mir anfangs lange Kopfzerbrechen bereitet, dabei ist es ziemlich einfach seine Domains vernünftig weiterleiten zu lassen. Kontaktiert den Hoster eurer Domains oder sucht im Admin Control Panel eures Hosters nach der Option: IP/DNS – Weiterleitung. Wenn ihr diese gefunden habt, dann müsst ihr dort die Ip-Adresse eurer Domain eintragen.

Wie man die herausfindet? Relativ einfach.Drückt in eurem Windows PC auf Start -> Ausführen -> Tippt “cmd” in das Feld.

Dann tippt ihr folgendes in die schwarze Box:  ping domain.de

Wobei ihr für “domain.de” natürlich eure eigenen Domain eintragt. Dann könnt ihr die IP-Adresse (markierter Bereich) ablesen. Diese Ip-Adresse könnt ihr dann in eurem Interface eintragen oder eurem Hoster per Mail mitteilen, dass ihr eine DNS-Weiterleitung auf diese IP-Adresse wünscht. In den meisten Fällen ist dies umsonst und manchmal muss man noch ein Fax schicken oder ähnliches. Wenn man es dann aber einmal geschafft hat kann man frisch und munter ans Werk gehen.

Wie man seine Seite bekannt macht und Besucher auf seine Internetseite bekommt erkläre ich in weiteren Artikeln, also bleibt gespannt und lest fleißig meine Beiträge.

Liebe Grüße

Alexander

Broadblog.de is powered by WordPress and FREEmium Theme.
developed by Dariusz Siedlecki and brought to you by FreebiesDock.com