Tag Webdesign

Kleiner Button 0

Ich hab euch grad mal einen kleinen Button erstellt, den ihr gerne zu Lernzwecken und auf euren Websites verwenden dürft. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant, der sich grade neue Photoshop-Techniken aneignet. Der verwendete Erffekt passt meiner Meinung vor allem zu Spiele-Seiten und passt gut zu einem dunkleren Hintergrund. Ob ihr den Button für eine Navigation oder zum Beispiel als Eye-Catcher in einer Sidebar verwendet bleibt euch überlassen. Ich hab ihn absichtlich etwas größer gemacht, damit man die Effekte besser sieht. Getreu nach dem Motto: Kleiner geht immer!


Button – Download

Projektplanung des kleinen Mannes. 2

Okt23

Da bin ich wieder mit einem neuen Beitrag. Diesmal möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die bei der Planung eines kleinen bis mittleren Projektes zu beachten sind. Sagen wir, ihr möchtet eine simple Contentseite machen, im Stile einer http://eissorten.org, welche euch einmal ein paar Euros im Monat von alleine einspielen soll. Wie ihr seht gehe ich von einer relativ kleinen Seite aus, auch wenn sich die meisten Prinzipien einfach auf größere Websites übetragen lassen.

Wie finde ich ein gutes Keyword?

Am besten benutzt ihr das Google Keyword Tool, welches euch das Suchvolumen für einen bestimmten Begriff schätzt. Probiert halt einfach mal ein paar gängige Begriffe aus, und such euch eine passende Domain. Im Idealfall habt ihr dann bald einen Begriff herausgearbeitet, bei dem einer der folgenden Top-Level-Domains frei ist:

  • de
  • com
  • org/net
  • info

Diese Reihefolge ist bewusst gewählt und zeigt euch wie ich die unterschiedlichen TLDs einschätze. Falls ihr könnt nehmt natürlich die .de Domain, da diese in Deutschland am meisten verbreitet ist. Allerdings sind bei Keywords mit gutem Suchvolumen oftmals schon die .de und .com belegt. Deshalb muss man oft auf .org .net oder .info Domains zurückgreifen, was nicht unbedingt ein Nachteil seien muss. Also macht eure Entscheidung nicht an der TLD fest. Und behaltet die Bedeutung und die Assoziationen, die mit den TLDs verknüpft sind, im Auge.

  • .de = Deutsch, Allgemein bekannt
  • .com = international, auch sehr bekannt
  • .org = Organisation, weniger bekannt, mutmaßlich bei Suchmaschinen bevorzugt
  • .net = Internet Allgemein
  • .info = Informationen

Eine Entertainmentseite sollte man zum Beispiel nicht auf einer .info TLD laufen lassen, da es thematisch nicht passt und den Wiedererkennungswert eurer Seite mindert.

Behaltet eure Möglichkeiten im Auge

Gesetzt den unwahrscheinlichen Fall, das ihr echt eine echt schöne Domain mit einem sehr guten Key finden konntet. Was nun? Die Konkurrenz schläft nicht und deshalb gilt es sich vor einem Projekt auch mal die potentiellen Konkurrenten anzuschauen. Wenn ihr schon seht, dass die ersten 20 Seiten jeweils 5000 Backlinks und PR 5 haben, dann müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr jede Menge SEO betreiben müsst um dort nach oben zu kommen. Wenn ihr das nicht könnt, dann überlegt euch ein anderes Key, und verkauft die Domain. Euer Erfolg steht und fällt also auch mit den Mitbewerbern und euren Möglichkeiten.

Wieviel Geld könnt ihr investieren, was könnt ihr selber machen und wieviel werdet ihr ungefähr mal einnehmen mit eurer Seite? Diese Fakten sollten in einem sinnvollen Zusammenhand stehen, sodass ihr keine unangenehmen finanziellen Überraschungen erlebt.

Kosten die entstehen können:

  • Hosting/Domain
  • Design
  • CMS/Umsetzung der Seite
  • Lizenzfreie Bilder
  • Texte
  • Linkaufbau
  • AdWords (?)

Webdesign

Wenn ihr nicht selber designen könnt, dann müsst ihr einen möglichst günstigen Webdesigner finden, wobei ihr allerdings auch an die Qualität eurer Seite denken solltet. Ein vernünftiges Webdesign von einem Freiberufler/Schüler/Studenten kostet euch je nach Aufwand zwischen 100-400€ (grob geschätzt, keine Gewähr, abhängig davon was ihr wirklich benötigt). Wie bereits erwähnt solltet ihr allerdings mehr auf die Fähigkeiten das Designers, als auf seine Preise schauen. Eine Agentur zu beauftragen lohnt sich für kleinere Projekte meiner Meinung nach kaum, weshalb ich euch empfehle nach talentierten Schülern oder Studenten Ausschau zu halten. Diese bieten zu günstigeren Preisen teilweise sehr schöne Webdesigns an.

Für eine kleine Website kann man auch schonmal zu einem sog. Free-Template greifen, welches man umsonst aus dem Netz laden kann. Allerdings solltet ihr euch überlegen welche Außenwirkung das hat und ob das Benutzer stören könnte. Bei Internetaffinen Usern würde ich nicht auf ein Free-Template setzen, da diese es in den meisten Fällen als solchen identifizieren können. Daraus folgt, dass euer Projekt ggf. nicht Ernst genommen wird und Besucher unter Umständen nicht zurückkommen.

Betrachtet ein gutes Webdesign also als langfristige Investition in eure Website und als Grundstein für ein erfolgreiches Internetprojekt.

Achtet beim Kauf auf folgendes:

  • Sauber gearbeitet?
  • Wurden eure Wünsche umgesetzt?
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass das Design nicht weiterverkauft wird!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass alle Rechte auf euch übergehen!
  • Versicherung bzw. Vertrag, dass der Verkäufer alle Recht an dem Webdesign besitzt!

Umsetzung des Designs

Nur aus einem Bild wird der Besucher nicht schlau, weshalb man das Webdesign ordnungsgemäß umsetzen muss. Ein Webdesign ist immer nur so gut wie seine Umsetzung, weshalb ihr auch dort sorgfältig seien solltet.

Dinge auf die ihr achten sollt:

  • keine Besucher ausschließen (nierdrige Auflösungen berücksichtigen)
  • Valides Xhtml mit ausgegliederte CSS verlangen
  • Cross-Browser-Kompatibilität sicher stellen

Was erzählt der Freak denn da für nen Mist? :D Jaja für den ein oder anderen klingt das chinesisch, deshalb erklär ichs nochmal kurz. Valider Html “Code” stellt lediglich sicher, dass eure Seite fehlerfrei umgesetzt wurde und Suchmaschinen eure Seite besser lesen können. Neuderdings wird viel darüber diskutiert, wie es kommt, dass viele alte Websites trotz dem miserablen Quellcode gute Rankings haben. Um das zu verstehen muss man einsehen, dass die Validität nur einen sehr geringen Teil des Rankings ausmacht. Ich finde aber man sollte nichts unversucht lassen und außerdem spricht das bei manchem internetaffinen User auch für die Website.

Mit Cross-Browser-Kompatibilität meine ich, dass die Webseite in allen Browsern gleich aussieht. Dies ist nämlich nicht immer gewährleistet. Viele Webbrowser interpretieren den Quellcode unterschiedlich, weshalb man bei einer Umsetzung sein Webdesign in verschiedenen Browsern testen sollte. Für gewöhnlich reicht es die gängigsten Browser zu berücksichtigen.

  1. Firefox 2 / 3
  2. Internet Explorer 6/7
  3. Opera
  4. Safari
  5. Netscape
  6. Chrome

Schließlich soll jeder Besucher sich auf eurer Webseite wohl fühlen. Schlussendlich bleibt für euch die Entscheidung, wie ihr eure Inhalte verwalten wollt. Dafür gibt es extra Software, die ihr kaufen könnt, oder umsonst downloaden könnt. Eine solche Software nennt man Content-Managment-System, was frei übersetzt Inhaltsverwaltungssystem bedeutet. Damit könnt ihr eure Internetseite im Browser steuern, und habt kaum mit den eigentlichen technischen Dingen zu tun. Je nachdem, was ihr für ein Projekt plant müsst ihr euch für ein bestimmtes CMS entscheiden oder gar ein neues programmieren lassen.

Allerdings müsst ihr egal wie ihr es wendet eure Seite in ein CMS einbetten (anpassen, einpflegen), damit das CMS euer Webdesign als solches erkennt und ihr das Webdesign und das CMS zusammen benutzen könnt. Dies klingt jetzt für den ein oder anderen Fortgeschrittenen ziemlich leihenhaft, aber ich möchte auch technisch nicht so versierten Menschen die Möglichkeit geben das System zu verstehen. Ich halte dies für nötig, da ich auch in Kundengesprächen immer wieder mitbekomme wie wenig manche Menschen über die Funktionsweise einer Internet-Seite wissen.

Technische Grundlagen für diesen Teil:

  • Webspace (zum Testen und später für die Webseite)
  • Html Kenntnisse + CSS Kenntnisse
  • FTP Client zum hochladen der Dateien
  • PHP & Mysql Kenntnisse

Da dies viele von euch wahrscheinlich nicht mitbringen, müsst ihr dort wohl auch auf eine Dienstleistung zurückgreifen. Je nach Qualität und CMS kann eine Anpassung in vernünftigen HTML an ein solche zwischen 100-xxxx € kosten. Dort sind die Qualitätsunterschiede allerdings relativ groß, und auch der Umfang eurer Seite und die erforderten Funktionen beeinflussen den Preis enorm.

Texte und Bilder

Leere Internetseite? Das kann ja nicht funktionieren. Also müssen Inhalte her. Ob das in Form von Bildern, Videos oder Texten ist, ist letztendlich egal, allerdings solltet ihr immer etwas Text für die Suchmaschinen überlassen, sodass diese eure Seite besser einschätzen können. Wenn ihr über Dinge schreibt, von denen ihr Ahnung habt und es euch Spaß macht, dann schreibt eure Texte ruhig selber. Achtet aber etwas auf Rechtschreibung etc., sonst verschreckt ihr noch Besucher :D . Wenn ihr nicht gut schreiben könnt und keine guten Formulierungen usw. parat habt, dann solltet ihr vielleicht auf einen professionellen Texter zurückgreifen. Die Kosten euch zwar wieder Geld, aber guter Content ist immer eine Investition wert. Denn durch guten Content kommen Besucher wieder und es werden freiwillig Links gesetzt, sodass eure Seite langfristig nur profitieren kann.

Auch bei Texten gilt eine angemessene Sprache zu verwenden. Je nach Zielgruppe kann das von “Ey du Besucher” bis “Sehr geehrte Damen und Herren” gehen. Also passt euch an eure Zielgruppe an und liefert mit eurem Inhalt einen Mehrwert fürs Internet. Google und eure Besucher werden es euch danken.

Bei Bildern, die ihr verwendet bitte immer auf die Rechte achten und keinesfalls Bilder aus der Google-Bildersuche benutzen, da dort fast immer irgendein Copyright drauf ist. Dies kann zu empfindlichen Abmahnungen führen, die euch wahrscheinlich um euer Erspartes bringen. Deshalb lieber ein paar Euronen in gute Bilder investieren (istockphoto.com, stockxpert.com, dreamstime.com o.ä)

Wo hostet man seine Websites?

Schwierige Frage mit vielen Antworten. Ich bin mal so frei meinen Hoster: Sysprovide zu empfehlen. Unkompliziert und schnell. Außerdem werden Domains, die bei anderen Hostern liegen umsonst freigeschaltet, was mir sehr gelegen kommt, da ich fast alle meine Domains bei verschiedenen Hostern habe :D . Bisher hatte ich auch noch keine Ausfälle und bin ziemlich zufrieden.

Allerdings haben andere bestimmt noch andere Empfehlungen für einen guten Hoster. Hier gilt aber auch wieder das Gebot: Was nichts kostet ist auch nichts. Ihr mögt darüber lachen, habe ich auch. Aber nachdem ich 2 mal die Erfahrung gemacht habe, dass man sich nicht auf Billiganbieter verlassen kann, habe ich mich entschlossen nur noch dort zu hosten wo Preis und Qualität im Einklang sind.

Wie ich bereits beschrieben habe lohnt es sich allerdings trotzdem seine Domains bei einem anderen Hoster (zum Beispiel Domain-Offensive.de – Gute Preise und guter Support) zu hosten und dann auf sein Webspace-Paket weiterzuleiten.

Dieser Punkt hat mir anfangs lange Kopfzerbrechen bereitet, dabei ist es ziemlich einfach seine Domains vernünftig weiterleiten zu lassen. Kontaktiert den Hoster eurer Domains oder sucht im Admin Control Panel eures Hosters nach der Option: IP/DNS – Weiterleitung. Wenn ihr diese gefunden habt, dann müsst ihr dort die Ip-Adresse eurer Domain eintragen.

Wie man die herausfindet? Relativ einfach.Drückt in eurem Windows PC auf Start -> Ausführen -> Tippt “cmd” in das Feld.

Dann tippt ihr folgendes in die schwarze Box:  ping domain.de

Wobei ihr für “domain.de” natürlich eure eigenen Domain eintragt. Dann könnt ihr die IP-Adresse (markierter Bereich) ablesen. Diese Ip-Adresse könnt ihr dann in eurem Interface eintragen oder eurem Hoster per Mail mitteilen, dass ihr eine DNS-Weiterleitung auf diese IP-Adresse wünscht. In den meisten Fällen ist dies umsonst und manchmal muss man noch ein Fax schicken oder ähnliches. Wenn man es dann aber einmal geschafft hat kann man frisch und munter ans Werk gehen.

Wie man seine Seite bekannt macht und Besucher auf seine Internetseite bekommt erkläre ich in weiteren Artikeln, also bleibt gespannt und lest fleißig meine Beiträge.

Liebe Grüße

Alexander

Webdesign?! Aller Anfang ist schwer. 0

Okt16

Kein Geld für ein professionelles Webdesign da? Dann solltest du vielleicht darüber nachdenken selber Hand anzulegen. Doch ist das wirklich so einfach wie es aussieht? Nein! Mit Webdesigns verhält es sich wie mit vielen anderen Dingen auch, “Übung macht den Meister”. So abgedroschen es klingt, beinhaltet dieser Spruch eine Menge Wahrheit. Denn einfach loslegen ist leider nicht drin, es sei denn ihr seid alle Ausnahmetalente, was ich mal stark bezweifle. Nicht sauer sein. ;)

Also womit fängt man an?

Ein gutes Grafikprogramm besorgen, welches für einen Webdesigner die Grundvoraussetzung für seine Arbeit darstellt. In der Regel wird mit Photoshop designt, doch ist dieses verhältnismäßig teuer. Daher solltet ihr euch nach kostengünstigen Alternativen umsehen. Ein Programm gefunden (Gimp, Ulead Photo Impact o.ä.)? Dann kann es loslegen.

Bevor ihr anfangt macht euch mit euren Werkzeugen vertraut. Lernt mit dem Grafikprogramm umzugehen. Prägt euch die Funktionen ein, und übt mit den Tools umzugehen. Gegebenenfalls arbeitet euch in das Ebenensystem ein. Das alles kann schon mal längere Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir hat diese Phase ein halbes Jahr gedauert. Damals habe ich hauptsächlich Signaturen gemacht und mir Grundkenntnisse und Routinen erarbeitet.

Diese haben mir dann später sehr geholfen und mir den Einstieg ins Webdesign sehr erleichtert. Erst wenn ihr euch gut mit eurem Programm auskennt, solltet ihr euch daran machen euer erstes Webdesign zu erstellen. Allerdings solltet ihr nicht zu viel erwarten, wenn ihr nicht wirklich talentiert seid, dann enden die ersten Webdesigns in den meisten Fällen im Papierkorb :D . War bei mir auch nicht anders.

webdesign

Bei diesem Design, achtet mal bitte auf die Ecken, die sehr unsauber gemacht wurden, auf den tristen Gesamteindruck und die unproportional großen Schriften. Alles Kennzeichen, für wenig gestalterisches Gefühl und wenig Stil. Wie ihr Ecken sauber macht, solltet ihr wissen, wenn ihr euch mit eurem Werkzeug auskennt. Schriften solltet ihr, dort wo sie im späteren Design dynamisch seien sollen, immer ohne Glättung in euer Screendesign einfügen. So wirkt euer Screendesign realistischer. Bei meinem Beispiel passen die runden Buchstaben einfach nicht in den Contentbereich und das sieht alles etwas verschwommen aus.

Nächster Tipp für den Anfang, experimentiert mit Farben und Formen bis ihr ein Gefühl dafür bekommt, was gut aussieht und was nicht gut aussieht. Falls ihr nur Hobbydesigner seid und keine Ausbildung habt, bzw. bekommt, dann solltet ihr euch vielleicht mal in die Farbenlehre einlesen, oder Tools wie http://kuler.adobe.com benutzen um schöne Farbkombinationen zu wählen.

Nicht nur bei den Farben kann man Hilfestellung in Anspruch nehmen. Ihr benötigt Menschen, die euch sagen, was ihnen an eurem Design nicht gefällt. Zu diesem Zweck eignen sich hervorragend Grafiker Communities, wie http://3dn4d0g.deviantart.com (schaut euch mal um). Dort können euch erfahrenere Designer beraten und euch Tipps geben. Ein anderer Vorteil dieser Communities ist, dass ihr euch die Werke von besseren Webdesignern angucken könnt, und eine Menge von diesen lernen könnt. Natürlich sollt ihr keine 1zu 1 Kopien erstellen, aber mal ein paar Farben abkupfern oder versuchen einen Effekt nachzubasteln ist nur lehrreich. Ihr könnt dann ruhig darauf hinweisen, dass ihr euch habt inspirieren lassen, das ist dort gängige Praxis.

Wovon ich weniger halte, ist das stumpfe auswendig lernen und Tutorials, Anleitungen und Workshops. Webdesign ist eine Kunst, und jeder Designer gibt seinen Webdesigns eine eigene persönliche Note. Aus diesem Grund übt lieber und bastelt fleißig für euch selber, anstatt nur eine billige Kopie von einem guten Designer zu werden.

Es dauert sicher länger seinen eigenen Stil zu finden, aber mit dem kann man sich dann schließlich von den anderen Webdesignern abheben. Und gerade das ist wichtig heutzutage. Nur wer besonders ist und einen eigenen Stil hat, der wird auch Aufmerksamkeit (Kunden) bekommen.

Hier nochmal ein paar Tipps für eure Webdesigns:

  • Breite auf max. 1024 Pixel setzen, da sonst User mit älteren Monitoren horizontal scrollen müssen
  • 72 dpi Auflösung wählen, mehr sind im Web sowieso nicht sichtbar
  • Ordnung halten (Gruppen und Ebenen benennen)
  • Zielgruppe im Auge behalten
  • nicht aufgeben! ;)

Tipps für Fortgeschrittene:

Jaja auch für den ein oder anderen Semi-Profi habe ich vielleicht noch Neuigkeiten parat. Erstmal möchte ich ein bisschen über Kontraste erzählen. Wenn ihr ein Webdesign erstellt, dann achtet darauf, dass die Bereiche, die dem User in die Augen fallen sollen, dies auch tun. Wie kann man das erreichen?! Eben, durch Kontraste.

Farbkontraste:

webdesign

Eine Seite, die nur blau ist, kann keinen Blickfang haben. Eine blaue Seite mit einem weißen Kästchen lenkt die Augen des Besuchers unweigerlich auf das weiße Kästchen. Gibt es Abstufungen? Ja gibt es, Schwarz-Weiß ist der stärkste Kontrast, sprich: Farbe und Gegenfarbe haben den größten Kontrast, auch wenn Schwarz und Weiß streng genommen keine Farben sind, wir sind aber mal nicht so kleinlich. Mit Abstufungen (Grau-Weiß, Hellgrau-Weiß) kann man auch eine thematische Gliederung in einem Webdesign vornehmen. Wie ihr also seht könnt ihr durch geschickte Farbwahl die Augen eures Besuchers beeinflussen. Dass ihr daraus auch Geld schlagen könnt, wenn ihr wollt, brauche ich ja dann nicht mehr erwähnen :D .

Größenkontraste:

Kleines Beispiel:

Worauf schaut man zuerst? Richtig, auf den fett gedruckten großen Text. Dies geschieht, weil unsere Augen immer auf der Suche nach festen Anhaltspunkten sind. Aus diesem Grund schauen wir uns ersten die dick gedruckte Passage an und dann den Rest. Dieses Prinzip lässt sich auch für eure Webdesigns missbrauchen, um zum Beispiel bestimmte Bereiche durch unterschiedliche Größen eine bestimmte Gewichtung zuzuordnen. Nicht nur Besucher eurer Internetseite werden es euch danken, wenn ihr wichtige Wörter und Bereiche highlightet, aber auch Google wertet dicke und große Schriften stärker als normale.

Funktionen:

Wenn ihr ein Webprojekt umsetzen wollt, dann macht euch bitte vorher über die Funktionen die es beinhalten soll Gedanken und lasst gegebenenfalls einen Programmierer drüber gucken, der euch sagt ob man das Webdesign so umsetzen kann. Ich sehe immer häufiger Webdesigns, die man so nicht umsetzen kann und ich finde es ist nur zweckmäßig, sich an gewisse Regeln zu halten. Vor allem wenn man Anfänger im Bereich Html  ist, sollte man sich nicht sofort mit sehr komplizierten Webdesigns rumschlagen müssen, sondern an kleinen Seiten üben.

Zielgruppen, angemessene Farbwahl:

Business-Website in Schwarz? Natürlich nicht ;) (Kontrast). Nein Spaß bei Seite, ihr solltet euch Gedanken machen, wenn ihr mit eurer Webseite ansprechen wollt. Prinzipiell geht es doch darum, dass dem User das Design gefallen soll, und deshalb ist es nur sinnvoll, sein Design an die Geschmäcker der Zielgruppe anzupassen.

Kleine Zuordnung meinerseits:

  • Frauen = warme Farben, helle Farben
  • Business = Weiß, eine andere Kontrastfarbe (Blau, Grün, Orange oder sogar Grau)
  • Bands = Ocker, erdfarben, Schwarz
  • Esports = in allen Farben und Formen
  • geht immer = Weiß, Schwarz, Grau, Farben mit wenig Sättigung
  • geht nicht immer = Grün, Blau, Gelb etc. (Themenrelevant ja, d.h. Meerseite in blau ja, Gartenseite in Blau nein!)
  • geht gar nicht = grelle Farben mit sehr viel Sättigung, die in den Augen stechen und den sog. “Augenkrebs” verursachen.

Es lässt sich also festhalten, dass ihr je nachdem für wen ihr ein Webdesign erstellt, die Farbwahl komplett anders wählen müsst. Falls ihr Langeweile habt, oder keine Kunden, probiert halt etwas aus und versucht ein gutes Gefühl für passende Farben zu bekommen.

Fokus eines Webdesigns:

Abhängig von der Verwendung eures Webdesigns, müsst ihr einen Fokus für das Design setzen. Wollt ihr informieren, und schreibt gute Texte, würde ich den Fokus definitiv auf die Texte legen und keinen großen graphischen Aufwand betreiben. Möchtet ihr euch aber als Webdesigner anbieten, rate ich euch nur seid kreativ und professionell und legt den Fokus ruhig auf die graphische Gestaltung.

Tiefe und Dimensionen:

Während im Web1.0 noch nicht so viel Wert auf 3-Dimensionalität gelegt wurde, sieht man heutzutage immer wieder plastische Webdesigns, die schon fast zum anfassen und spielen anregen. Doch was ist wichtig, bei eines solchen Web2.0 Webdesigns? Zum einen kann man Schatten verwenden, um einem Button oder einer Box und somit seinem gesamten Webdesign, plastisch wirken zu lassen. Aber auch der kluge Einsatz von Verläufen (Hell-Dunkel = Wölbung zum Besucher, Dunkel-Hell = Wölbung vom Besucher weg) kann dem Besucher das Gefühl von 3-Dimensionalität vermitteln. Zusätzlich wird durch das Einsetzen eines Schlagschattens eine Tiefe im Design erzeugt, das bedeutet, das ein Teil des Designs über einem anderen Teil liegt. Damit kann man ebenfalls einen Kontrast zwischen verschiedenen Bereichen eines Webdesigns erstellen.

Usability:

Auch das schönste Web 2.0 Webdesign kann eurem Besucher nicht helfen, wenn er sich auf eurer Seite nicht zurecht findet. Daher gilt es einige Regeln zu beachten. Bei der Anordnung eines Webdesigns sollten die Strukturen klar gewählt sein und auf den ersten Blick ins Auge fallen (Kontraste etc.), damit für den Besucher sofort ersichtlich ist, wo er was wie bedienen kann um zu seinem Ziel zu kommen.

Außerdem sollte man darauf Wert legen, dass wichtige Elemente wie eine Navigation nicht erst durch Scrollen erreicht werden müssen. Auch übergroße Header und viel zu große Bilder verschlechtern die Benutzerfreundlichkeit. Beachtet man diese Regeln und kann man guten Gewissens sagen, dass man selber keine Probleme hat die Seite zu browsen, nur dann sollte man die Seite auch dem unbedarften Besucher zumuten.

Fazit:

Mann muss viel lernen und viel beachten, um ein zufriedenstellendes Webdesign erstellen zu können. Wie ihr sehr existiert neben der Praxis auch noch eine Menge an Theorie zum Thema Webdesign, welche ich hier nur sehr oberflächlich vermitteln konnte. Allerdings schadet sicherlich keinem von euch ein kurzer Blick in diese Theorie, die euch bei einer Ausbildung zum Mediengestaltet so oder so erwartet.

Aller Anfang ist wie gesagt schwer, aber ich wünsche euch viel Glück und viel Spaß, denn dass ist die Hauptsache. Ohne Spaß an der Arbeit, könnt ihr auch kein vernünftiges Webdesign erstellen. So einfach ist das. Also lasst euch nicht unterkriegen.

Schluss!

Geschafft wieder einmal einen schönen Monsterpost verfasst, der wie ich hoffe einiges an Informationen über Webdesigns für euch enthält. Solltet ihr noch Fragen haben, oder Verbesserungen, dann zögert nicht mich über das Kontaktformular zu kontaktieren.

Liebe Grüße Alexander

Broadblog.de is powered by WordPress and FREEmium Theme.
developed by Dariusz Siedlecki and brought to you by FreebiesDock.com