Tag website

Webdesign?! Aller Anfang ist schwer. 0

Okt16

Kein Geld für ein professionelles Webdesign da? Dann solltest du vielleicht darüber nachdenken selber Hand anzulegen. Doch ist das wirklich so einfach wie es aussieht? Nein! Mit Webdesigns verhält es sich wie mit vielen anderen Dingen auch, “Übung macht den Meister”. So abgedroschen es klingt, beinhaltet dieser Spruch eine Menge Wahrheit. Denn einfach loslegen ist leider nicht drin, es sei denn ihr seid alle Ausnahmetalente, was ich mal stark bezweifle. Nicht sauer sein. ;)

Also womit fängt man an?

Ein gutes Grafikprogramm besorgen, welches für einen Webdesigner die Grundvoraussetzung für seine Arbeit darstellt. In der Regel wird mit Photoshop designt, doch ist dieses verhältnismäßig teuer. Daher solltet ihr euch nach kostengünstigen Alternativen umsehen. Ein Programm gefunden (Gimp, Ulead Photo Impact o.ä.)? Dann kann es loslegen.

Bevor ihr anfangt macht euch mit euren Werkzeugen vertraut. Lernt mit dem Grafikprogramm umzugehen. Prägt euch die Funktionen ein, und übt mit den Tools umzugehen. Gegebenenfalls arbeitet euch in das Ebenensystem ein. Das alles kann schon mal längere Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir hat diese Phase ein halbes Jahr gedauert. Damals habe ich hauptsächlich Signaturen gemacht und mir Grundkenntnisse und Routinen erarbeitet.

Diese haben mir dann später sehr geholfen und mir den Einstieg ins Webdesign sehr erleichtert. Erst wenn ihr euch gut mit eurem Programm auskennt, solltet ihr euch daran machen euer erstes Webdesign zu erstellen. Allerdings solltet ihr nicht zu viel erwarten, wenn ihr nicht wirklich talentiert seid, dann enden die ersten Webdesigns in den meisten Fällen im Papierkorb :D . War bei mir auch nicht anders.

webdesign

Bei diesem Design, achtet mal bitte auf die Ecken, die sehr unsauber gemacht wurden, auf den tristen Gesamteindruck und die unproportional großen Schriften. Alles Kennzeichen, für wenig gestalterisches Gefühl und wenig Stil. Wie ihr Ecken sauber macht, solltet ihr wissen, wenn ihr euch mit eurem Werkzeug auskennt. Schriften solltet ihr, dort wo sie im späteren Design dynamisch seien sollen, immer ohne Glättung in euer Screendesign einfügen. So wirkt euer Screendesign realistischer. Bei meinem Beispiel passen die runden Buchstaben einfach nicht in den Contentbereich und das sieht alles etwas verschwommen aus.

Nächster Tipp für den Anfang, experimentiert mit Farben und Formen bis ihr ein Gefühl dafür bekommt, was gut aussieht und was nicht gut aussieht. Falls ihr nur Hobbydesigner seid und keine Ausbildung habt, bzw. bekommt, dann solltet ihr euch vielleicht mal in die Farbenlehre einlesen, oder Tools wie http://kuler.adobe.com benutzen um schöne Farbkombinationen zu wählen.

Nicht nur bei den Farben kann man Hilfestellung in Anspruch nehmen. Ihr benötigt Menschen, die euch sagen, was ihnen an eurem Design nicht gefällt. Zu diesem Zweck eignen sich hervorragend Grafiker Communities, wie http://3dn4d0g.deviantart.com (schaut euch mal um). Dort können euch erfahrenere Designer beraten und euch Tipps geben. Ein anderer Vorteil dieser Communities ist, dass ihr euch die Werke von besseren Webdesignern angucken könnt, und eine Menge von diesen lernen könnt. Natürlich sollt ihr keine 1zu 1 Kopien erstellen, aber mal ein paar Farben abkupfern oder versuchen einen Effekt nachzubasteln ist nur lehrreich. Ihr könnt dann ruhig darauf hinweisen, dass ihr euch habt inspirieren lassen, das ist dort gängige Praxis.

Wovon ich weniger halte, ist das stumpfe auswendig lernen und Tutorials, Anleitungen und Workshops. Webdesign ist eine Kunst, und jeder Designer gibt seinen Webdesigns eine eigene persönliche Note. Aus diesem Grund übt lieber und bastelt fleißig für euch selber, anstatt nur eine billige Kopie von einem guten Designer zu werden.

Es dauert sicher länger seinen eigenen Stil zu finden, aber mit dem kann man sich dann schließlich von den anderen Webdesignern abheben. Und gerade das ist wichtig heutzutage. Nur wer besonders ist und einen eigenen Stil hat, der wird auch Aufmerksamkeit (Kunden) bekommen.

Hier nochmal ein paar Tipps für eure Webdesigns:

  • Breite auf max. 1024 Pixel setzen, da sonst User mit älteren Monitoren horizontal scrollen müssen
  • 72 dpi Auflösung wählen, mehr sind im Web sowieso nicht sichtbar
  • Ordnung halten (Gruppen und Ebenen benennen)
  • Zielgruppe im Auge behalten
  • nicht aufgeben! ;)

Tipps für Fortgeschrittene:

Jaja auch für den ein oder anderen Semi-Profi habe ich vielleicht noch Neuigkeiten parat. Erstmal möchte ich ein bisschen über Kontraste erzählen. Wenn ihr ein Webdesign erstellt, dann achtet darauf, dass die Bereiche, die dem User in die Augen fallen sollen, dies auch tun. Wie kann man das erreichen?! Eben, durch Kontraste.

Farbkontraste:

webdesign

Eine Seite, die nur blau ist, kann keinen Blickfang haben. Eine blaue Seite mit einem weißen Kästchen lenkt die Augen des Besuchers unweigerlich auf das weiße Kästchen. Gibt es Abstufungen? Ja gibt es, Schwarz-Weiß ist der stärkste Kontrast, sprich: Farbe und Gegenfarbe haben den größten Kontrast, auch wenn Schwarz und Weiß streng genommen keine Farben sind, wir sind aber mal nicht so kleinlich. Mit Abstufungen (Grau-Weiß, Hellgrau-Weiß) kann man auch eine thematische Gliederung in einem Webdesign vornehmen. Wie ihr also seht könnt ihr durch geschickte Farbwahl die Augen eures Besuchers beeinflussen. Dass ihr daraus auch Geld schlagen könnt, wenn ihr wollt, brauche ich ja dann nicht mehr erwähnen :D .

Größenkontraste:

Kleines Beispiel:

Worauf schaut man zuerst? Richtig, auf den fett gedruckten großen Text. Dies geschieht, weil unsere Augen immer auf der Suche nach festen Anhaltspunkten sind. Aus diesem Grund schauen wir uns ersten die dick gedruckte Passage an und dann den Rest. Dieses Prinzip lässt sich auch für eure Webdesigns missbrauchen, um zum Beispiel bestimmte Bereiche durch unterschiedliche Größen eine bestimmte Gewichtung zuzuordnen. Nicht nur Besucher eurer Internetseite werden es euch danken, wenn ihr wichtige Wörter und Bereiche highlightet, aber auch Google wertet dicke und große Schriften stärker als normale.

Funktionen:

Wenn ihr ein Webprojekt umsetzen wollt, dann macht euch bitte vorher über die Funktionen die es beinhalten soll Gedanken und lasst gegebenenfalls einen Programmierer drüber gucken, der euch sagt ob man das Webdesign so umsetzen kann. Ich sehe immer häufiger Webdesigns, die man so nicht umsetzen kann und ich finde es ist nur zweckmäßig, sich an gewisse Regeln zu halten. Vor allem wenn man Anfänger im Bereich Html  ist, sollte man sich nicht sofort mit sehr komplizierten Webdesigns rumschlagen müssen, sondern an kleinen Seiten üben.

Zielgruppen, angemessene Farbwahl:

Business-Website in Schwarz? Natürlich nicht ;) (Kontrast). Nein Spaß bei Seite, ihr solltet euch Gedanken machen, wenn ihr mit eurer Webseite ansprechen wollt. Prinzipiell geht es doch darum, dass dem User das Design gefallen soll, und deshalb ist es nur sinnvoll, sein Design an die Geschmäcker der Zielgruppe anzupassen.

Kleine Zuordnung meinerseits:

  • Frauen = warme Farben, helle Farben
  • Business = Weiß, eine andere Kontrastfarbe (Blau, Grün, Orange oder sogar Grau)
  • Bands = Ocker, erdfarben, Schwarz
  • Esports = in allen Farben und Formen
  • geht immer = Weiß, Schwarz, Grau, Farben mit wenig Sättigung
  • geht nicht immer = Grün, Blau, Gelb etc. (Themenrelevant ja, d.h. Meerseite in blau ja, Gartenseite in Blau nein!)
  • geht gar nicht = grelle Farben mit sehr viel Sättigung, die in den Augen stechen und den sog. “Augenkrebs” verursachen.

Es lässt sich also festhalten, dass ihr je nachdem für wen ihr ein Webdesign erstellt, die Farbwahl komplett anders wählen müsst. Falls ihr Langeweile habt, oder keine Kunden, probiert halt etwas aus und versucht ein gutes Gefühl für passende Farben zu bekommen.

Fokus eines Webdesigns:

Abhängig von der Verwendung eures Webdesigns, müsst ihr einen Fokus für das Design setzen. Wollt ihr informieren, und schreibt gute Texte, würde ich den Fokus definitiv auf die Texte legen und keinen großen graphischen Aufwand betreiben. Möchtet ihr euch aber als Webdesigner anbieten, rate ich euch nur seid kreativ und professionell und legt den Fokus ruhig auf die graphische Gestaltung.

Tiefe und Dimensionen:

Während im Web1.0 noch nicht so viel Wert auf 3-Dimensionalität gelegt wurde, sieht man heutzutage immer wieder plastische Webdesigns, die schon fast zum anfassen und spielen anregen. Doch was ist wichtig, bei eines solchen Web2.0 Webdesigns? Zum einen kann man Schatten verwenden, um einem Button oder einer Box und somit seinem gesamten Webdesign, plastisch wirken zu lassen. Aber auch der kluge Einsatz von Verläufen (Hell-Dunkel = Wölbung zum Besucher, Dunkel-Hell = Wölbung vom Besucher weg) kann dem Besucher das Gefühl von 3-Dimensionalität vermitteln. Zusätzlich wird durch das Einsetzen eines Schlagschattens eine Tiefe im Design erzeugt, das bedeutet, das ein Teil des Designs über einem anderen Teil liegt. Damit kann man ebenfalls einen Kontrast zwischen verschiedenen Bereichen eines Webdesigns erstellen.

Usability:

Auch das schönste Web 2.0 Webdesign kann eurem Besucher nicht helfen, wenn er sich auf eurer Seite nicht zurecht findet. Daher gilt es einige Regeln zu beachten. Bei der Anordnung eines Webdesigns sollten die Strukturen klar gewählt sein und auf den ersten Blick ins Auge fallen (Kontraste etc.), damit für den Besucher sofort ersichtlich ist, wo er was wie bedienen kann um zu seinem Ziel zu kommen.

Außerdem sollte man darauf Wert legen, dass wichtige Elemente wie eine Navigation nicht erst durch Scrollen erreicht werden müssen. Auch übergroße Header und viel zu große Bilder verschlechtern die Benutzerfreundlichkeit. Beachtet man diese Regeln und kann man guten Gewissens sagen, dass man selber keine Probleme hat die Seite zu browsen, nur dann sollte man die Seite auch dem unbedarften Besucher zumuten.

Fazit:

Mann muss viel lernen und viel beachten, um ein zufriedenstellendes Webdesign erstellen zu können. Wie ihr sehr existiert neben der Praxis auch noch eine Menge an Theorie zum Thema Webdesign, welche ich hier nur sehr oberflächlich vermitteln konnte. Allerdings schadet sicherlich keinem von euch ein kurzer Blick in diese Theorie, die euch bei einer Ausbildung zum Mediengestaltet so oder so erwartet.

Aller Anfang ist wie gesagt schwer, aber ich wünsche euch viel Glück und viel Spaß, denn dass ist die Hauptsache. Ohne Spaß an der Arbeit, könnt ihr auch kein vernünftiges Webdesign erstellen. So einfach ist das. Also lasst euch nicht unterkriegen.

Schluss!

Geschafft wieder einmal einen schönen Monsterpost verfasst, der wie ich hoffe einiges an Informationen über Webdesigns für euch enthält. Solltet ihr noch Fragen haben, oder Verbesserungen, dann zögert nicht mich über das Kontaktformular zu kontaktieren.

Liebe Grüße Alexander

Schema: Traffic und seine Quellen 0

Okt14

Dies ist dann also der erste Beitrag mit Inhalt?! Mal sehen ob das zutrifft. Für meinen ersten Post habe ich ein Schema vorbereitet, was euch die Grundstrukturen eines Internetprojektes erläutern soll.

Angefangen habe ich oben mit dem Ziel eines jeden Webmasters: Geld verdienen mit der eigenen Website! So weit so gut, doch wie kann man dieses Ziel erreichen? Natürlich nur durch eine annehmbare Anzahl von Besuchern. Eine Internetseite ohne Besucher bringt keine Gewinne. Also gilt es dies möglichst zu ändern. Doch wie kann man Internetnutzer dazu bringen, seine Seite zu besuchen?

Hier wiederrum gibt es für mich  drei verschiedene Faktoren, die den Besucherstrom (Traffic) auf eine Webseite maßgeblich beeinflussen.

  1. Suchmaschinen wie Google und Konsorten.
  2. Direktzugriffe (Eingabe der Domain in die Adresszeile des Browsers)
  3. verweisende Internetseiten

Diese drei Faktoren bestimmen, wie viele Besucher eure Website letztendlich zu Gesicht bekommen und sich vielleicht auf eure Werbung einlassen. Doch – wie könnte es anders sein – geht das natürlich nicht von alleine. Es liegt in eurer Hand, wie viele Besucher ihr bekommt. Wie ihr die einzelnen Faktoren beeinflussen könnt erkläre ich jetzt.

Traffic über Suchmaschinen?

Traffic von Google oder Yahoo macht heutzutage den Großteil des Traffics auf einer normalen Internetseite aus, da die meisten Menschen direkt Suchmaschinen ansurfen um sich zu ihrem Ziel zu kommen. Folglich ist es sehr wichtig, dass eure Website bei Google (größte und am weitesten verbreiteteste Suchmaschine) gut gelistet ist. Im besten Fall sollte eure Seite für das entsprechende Keyword auf dem ersten Platz stehen um den meisten Traffic (die meisten Besucher) zu erhalten.

Doch auf eure Positionierung in den SERPs (Search Engine Result Pages = Suchmaschinenergebnissseiten :D ) haben wiederum eine Fülle an Faktoren Einfluss. Da es da unendlich Möglichkeiten gibt werde ich mein Bestes geben möglichst knapp die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung zu erklären, auch wenn eine vollständige Beschreibung sicherlich den Rahmen meiner Zeit und meiner Kenntnisse sprengen dürfte, da es ein sehr weites Thema ist.

Wichtig für eure Positionierung ist neben dem guten und reichhaltigen Inhalt, auch die Formatierung dessen nach Seo-Richtlinien. Auf diese Regeln werde ich in weiteren Blogposts noch näher eingehen. Hier nur eine kurze Liste von Dingen die ihr unbedingt auf eurer Seite erledigen solltet, um gut gelistet zu werden. (Html Kenntnisse vorausgesetzt, mehr dazu bald)

  • Hauptkeyword(s) im Titel unterbringen.
  • Meta Keywords und Description an eure Seite anpassen (jaja ich weiß alter Tobak, aber für Social Bookmarks etc. wieder interessant meiner Meinung nach)
  • Bilder mit dem Alt Tag versehen und dort zusätzlich Text unterbringen.
  • von dem title Tag Gebrauch machen (Links und Div Tags)
  • Keyword(s) in Überschriften schreiben

Dies sind eine kleine Auswahl an Punkten der Onpage-Optimierung, auf welche ich später nochmal genauer eingehen werde. Einfach mal googeln, da findet ihr sicher noch ausführlichere Anleitungen. Dies ist ja bloß ein Leitfaden.

Neben den Inhalten der Seite ist auch die Verlinkung dieser von sehr großer Wichtigkeit für die Suchmaschinen. Entweder man verlässt sich darauf, dass die Links durch den guten Content von alleine kommen (für große und qualitativ hochwertige Seiten durchaus geeignet), oder man legt selber Hand an und generiert sich Backlinks selber.

Wie ihr das macht wird ebenfalls in weiteren Beiträgen erklärt. Unten im Schema habe ich aber Brainstorming-mäßig einige Methoden und Begriffe aufgelistet. Natürlich werde ich auch auf diese in Zukunft noch weiter eingehen und interessante Techniken erklären.

Type-ins (Direktzugriffe)

Ganz egal wie eure Webseite bei Google gerankt ist, Type-in Besucher finden euch immer. Für Type-in Traffic  gibt es meiner Meinung nach nur zwei plausible Wege. Der erste ist eine generische Domain von sehr hoher Qualität. Sprich man benötigt eine Domain wie z.B auto.de, damit man Type-in Besucher bekommt. Wichtig ist, dass der Begriff in der Domain bekannt ist und auch im Internet gefragt ist. Außerdem gilt in den meisten Fällen, dass lediglich .com und Ländertlds, wie z.B .de .es .fr  bei guten Keywords annehmbaren Traffic generieren.

Solche Domains sind aber sowas von gefragt, dass man ohne großes Kapital keine guten Type-in Domains mehr registrieren kann. Dieser Weg an viele Besucher zu kommen ist für Anfänger also eine Sackgasse. Weshalb sind Type-in Domains so viel wert? Das liegt ja nun auf der Hand. Traffic ohne dafür auch nur einen Finger krumm zu machen bringt viel Geld, und aus diesem Grund werden Domains mit vielen Direktzugriffen oftmals für 6-7 stellige €/$ Beträge verkauft. Natürlich gibt es auch kleinkalibrigere Domains, die noch Direktzugriffe haben, aber da ist der Traffic natürlich auch weniger. Wenn man also eine gute generische Keyword Domain, oder das nötige Kleingeld für eine solche hat, ist Type-in Traffic sicherlich eine sehr gute Grundlage für ein erfolgreiches Projekt.

Gibt es noch andere Wege Type-in Traffic herbeizuführen? Ja gibt es. Spontan fällt mir da Offline Werbung ein, sprich Anzeigen, Plakate etc., auf der die betreffende Website beworben wird. Wenn man dann einen einprägsamen Begriff (generisch oder auch Fantasiebegriff) für seine Domain gewählt hat, kann man auch durch Offline-Marketing viele User erreichen und so direkte Zugriffe erhöhen.

Allerdings ist bei einer solchen Methode die Definition “Type-in Traffic” fraglich, weil der Besucher ja nicht auf gut Glück eine Internetadresse eingegeben hat, sondern durch externe Faktoren dazu veranlasst wurde.  Was meint ihr, sind solche Besucher als Type-ins zu werten, oder gibt es dafür eine extra Definition?

Aber auch ein ansprechendes Webdesign, seriöses Auftreten und informative Texte können Mundpropaganda erzeugen und so neue und/oder wiederkehrende Besucher erzeugen. Also gebt euch in jeder Hinsicht Mühe und versucht eure Internetseite so zu gestalten, dass ein längerer angenehmer Aufenthalt möglich ist, und der User eure Seite als wertvoll einstuft. Wenn der User dies tut, so wird Google das ähnlich sehen und euch belohnen. Folglich auch mal in ein schönes Webdesign und guten Content investieren. Dies bringt euch langfristig sicherlich mehr, als Free-Templates mit wenig Content und viel Werbung.

Traffic durch Backlinks

Ebenfalls ein Weg Traffic zu generieren, für den aber auch die Qualität der Links stimmen muss. Sprich, die verlinkende Seite muss themenrelevant sein und ebenfalls viele Besucher haben. So einen wertvollen Link werdet ihr auf dem freien Markt natürlich nicht umsonst bekommen, deshalb entweder kaufen/tauschen/mieten oder Freunde oder Bekannte nett fragen. Verzichtet bitte erst mal darauf eure Seiten untereinander zu verlinken, da dies mit System geschehen muss und ansonsten von Google nicht gerne gesehen wird.

Wie ihr an schöne Traffic-Links kommt beschreibe ich auch noch in anderen Beiträgen, also geduldet euch in dieser Hinsicht etwas. Dies ist ein schwieriges Thema, und solche Links sind sehr selten günstig oder kostenlos zu bekommen, deshalb behaltet es besser für euch, wenn ihr Quellen oder Möglichkeiten gefunden habe Traffic auf eure Seite zu lenken (oder verratet es mir).

Neben dem Traffic den gute Backlinks erzeugen, steigt eure Seite natürlich auch bei Google auf, denn gute und viele Backlinks signalisieren Google, dass eure Seite interessant und informativ ist. Dies sollte euer Ziel sein, also diesen Bereich bitte nicht vernachlässigen bei eurer Website.

Wie mache ich aus Besuchern Geld?

Das ist wohl der einfachste Part auf dem schiwerigen Weg zum erfolgreichen Webmaster, obwohl es hier ebenfalls einige Dinge zu beachten gilt. Ich gehe im Folgenden auf drei verschiedene Methoden der Monetarisierung eines Internetprojektes ein.

Kontextsensitive Werbung wie zum Beispiel Google Adsense oder Contaxe, sind bei Webmastern immer noch sehr beliebt, da Sie in bestimmten Bereichen die Besucher ansprechen und gute Klickpreise gezahlt werden. Vor allem hat diese Werbeform den Vorteil, dass der User nur die Werbung sieht, die für ihn von Interesse ist. Dadurch steigen die Klickraten und ihr verdient Geld.

Affiliate Marketing ist ebenfalls eine Möglichkeit, bei der ihr euch an einem Partnerprogramm beteiligt und im Auftrag eines Shops oder einer anderen Internetseite Kunden für diese werbt. Für jeden geworbenen Kunden bekommt ihr dann eine Provision ausgezahlt. Diese variiert je nach Thema, und auch die Vergütungsformen sind unterschiedlich. Manche Anbieter zahlen nur bei einem Kauf (Sale) andere zum Beispiel schon bei der Registrierung. Auch diese Werbeform wird – dezent eignesetzt – bei euren Besuchern gut aufgenommen, da sie grafisch anspruchsvoller, interaktiv oder dynamisch sein kann. Dadurch kann man vor allem bestimmte Zielgruppen besser ansprechen als mit Textwerbung (Adsense). Allerdings solltet ihr auf Themenrelevanz achten, und darauf , dass die Banner sich grafisch ins Gesamtbild der Internetseite einfügen.

Linkhandel wird zwar auf vielen Foren propagiert und betrieben, davon solltet ihr aber besser die Finger lassen, da Google geben Linkhandel massiv vorgeht. Wenn euch dieser Rat nicht abhalten kann und ihr bereit seit ein Risiko einzugehen, könnt ihr, wenn euer Projekt erfolgreich ist (Links und PR hat), Links auf andere Internetseiten verkaufen bzw. vermieten und damit zusätzlich Geld verdienen.

Das alles sind Möglichkeiten um eure Website zu monetarisieren. Wichtig sind neben den Werbeformen aber auch deren Positionierung und deren Aussehen. Das hat nämlich ebenfalls sehr großen Einfluss auf die Klickraten und somit auch auf euer Einkommen. Auch darauf werde ich noch Bezug nehmen.

Das war es dann auch schon zu den verschiedenen Wegen Besucher auf die eigene Website zu locken und mit ihnen Geld zu verdienen. Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und ihr findet ihn informativ. Ich habe nicht viel neues erzählt, und dem geneigten Leser dürfte aufgefallen sein, dass sich dieser Beitrag eher an die Anfänger in den bestimmten Bereichen richtet. Wenn noch Fragen offen sind, zögert nicht mich zu kontaktieren. Auch Anregungen nehme ich gerne entgegen.

Liebe Grüße

Alexander

Broadblog.de is powered by WordPress and FREEmium Theme.
developed by Dariusz Siedlecki and brought to you by FreebiesDock.com